Schulung "Ausleuchten Hubschrauberlandeplatz" durchgeführt

Geschrieben von Stefan Neuner am .

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Nürnberger Land – Bereits zum dritten Mal hatten die Feuerwehren des Landkreises die Gelegenheit, zusammen mit der Hubschrauberstaffel der Polizei, das Ausleuchten eines Nachtlandeplatzes zu üben. In diesem Jahr hatte der Dienstbezirk 1 Heimvorteil. Am 25.01.2016 fand im Gerätehaus der FF Hersbruck bereits eine theoretische Ausbildung statt. Kreisbrandmeister Christian Falk führte durch die Präsentation und stellte dabei die Arbeit von Rettungsdienst und Polizei mit Hubschraubereinheiten vor. Dabei ging er in seinem Vortrag auf die Besonderheiten ein und wies auf mögliche Gefahren beim Ausleuchten, Anflug und Landung hin. Die anwesenden knapp 40 Führungskräfte bekamen einen aktuellen Einblick und konnten so ihr Wissen zu diesem Thema auffrischen.

Am 01.02.2016 erfolgte dann die praktische Ausbildung in der Nähe des Baggersees in Happurg. Durch die drei Kreisbrandinspektoren waren jeweils Feuerwehren für die praktische Ausbildung benannt worden, da nicht alle gleichzeitig an der Ausbildung teilnehmen können – im nächsten Jahr wird hier wieder durchgewechselt. In diesem Jahr war auch das THW Lauf mit von der Partie. Es wurden die umliegenden Baumreihen, sowie eine Telefon- und Stromleitung angeleuchtet, zusätzlich wurde der eigentliche Landeplatz mit Leuchtmitteln markiert.

In Absprache mit der Polizeihubschrauberstaffel wurden drei verschiedene Beleuchtungsarten dargestellt: Ausleuchten des Landeplatzes nur mit Abblendlicht der Feuerwehrfahrzeuge, Ausleuchten mit Stativen und Ausleuchten mit Powermoons. Die unterschiedlichen Beleuchtungstechniken sollten auch als Ausbildungsvergleich für die Piloten dienen. Die Feuerwehrkameraden hatten auch die Möglichkeit, einmal einen Blick durch ein Nachtsichtgerät zu werfen, so dass man einen guten Eindruck bekam, wie die Piloten die Ausleuchtsituation wahrnehmen.

 

Foto: FF Osternohe

Nach mehreren Landeanflügen blieb der Helikopter am Boden und die Kameraden konnten sich hautnah einen Eindruck von dem „Edelweis 3“ machen. Nach der Erläuterung zum Hubschrauber gab der Ausbilder der Polizei noch kurz ein Feedback zur Ausleuchtungsaktion und zur Wahrnehmung seitens der Piloten. Für die Feuerwehr übernahm dies Kreisbrandinspektor Holger Herrmann – man war sich einig, eine hilfreiche Ausbildung für beide Seiten, welche man sicherlich im kommenden Jahr wieder gemeinsam abhält. Die über 60 Kameraden und Jugendlichen bekamen einen interessanten und hautnahen Einblick in die Arbeit zum Thema „Ausleuchten Nachtlandeplatz“.

Zu dieser Ausbildungsveranstaltung war auch ein privates Filmteam mit vor Ort um die einzelnen Situationen zu filmen – auch aus der Perspektive des Hubschraubers. Somit sollte im kommenden Jahr erstmalig ein Schulungsfilm zur Verfügung stehen. Im nächsten Jahr werden wir die Ausbildung erneut wiederholen, dann mit Heimvorteil für den Dienstbezirk 3.