Jahreshauptversammlung 2015

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Am Samstag, den 03.01.2015, konnte 1. Vorsitzende Marcus Prechtel wieder viele Vereinsmitglieder, Gäste und Ehrengäste zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altensittenbach e.V. im Saalbau „Beim Planken“ begrüßen. Nachdem die Formalitäten erledigt waren berichtete Prechtel aus dem Vereinsleben und den vergangenen Veranstaltungen. Angefangen beim Schlachtfest, sowie dem Faschingsball und dem Floriansfest über die Wochenendskifahrt in die Katschbergregion bis hin zur Tagesfahrt nach Parkstein ins neue Vulkanmuseum.
Das Hauptaugenmerk für die Verwaltung lag im Jahr 2014 auf der Mitgliederwerbung für den Verein und natürlich für die aktive Wehr. Zu diesem Zweck nutzte man am 10. Mai den Familientag in der Innenstadt, um sich der Bevölkerung zu präsentieren und die Wehr vorzustellen. Dieses trug Früchte und man konnte 15 neue Mitglieder für den Feuerwehrverein gewinnen.


Auch das soziale Engagement sollte nicht zu kurz kommen und so übernahm man bei der städtischen Säuberungsaktion „Aufgräumt werd!“ – die Organisation im Ortsteil.
Auch aus dem Bereich Kameradschaftspflege wusste Prechtel etwas positives zu berichten: Beim traditionellen Kartelabend der Feuerwehren der Stadt Hersbruck konnte Addi Maaßen den 1. Platz im 66er Turnier erringen und den Siegerpokal nach Altensittenbach holen. Ein weiteres freudiges Ereignis war für den Vorstand, dass nach vielen Jahren Pause wieder einen Nikolausabend für die Kleinsten im Feuerwehrhaus angeboten wurde.
Doch auch den tragischen Tod eines jungen Kameraden aus Schnaittach bei einem Einsatz auf der A9 nahm Prechtel in seinem Bericht auf um auch wieder vor Augen zu führen, wie gefährlich und unberechenbar ein Feuerwehreinsatz für die eingesetzten Kräfte sein kann.

Am Ende seines Berichts bedankte sich Prechtel bei allen Helfern, Kameraden und seiner Verwaltung für die gute Zusammenarbeit.


Ein positives Ergebnis der Mitgliederwerbung konnte auch stellvertretender Jugendwart Markus Werthner berichten. Zum ersten Mal in der Geschichte der Altensittenbacher Jugendfeuerwehr besteht eine ausgewogene Anzahl an Feuerwehranwärterinnen und -anwärter! Dies zeige dass die Jugendwerbung und Kampagnen auch bei Mädchen und Frauen angekommen sind und angenommen werden. Die Jugendgruppe besteht derzeit somit aus vier Mädchen und vier Jungen.
M. Werthner zeigte auf, dass auch die jüngsten mit vollem Eifer dabei sind: In insgesamt 50 Jugendübungen wurden knapp 75 Übungsstunden abgehalten.
Neben den üblichen Leistungsnachweisen wie der Jugendflamme und dem Wissenstest dürfte der Spaß auch nicht zu kurz kommen.
Das jährliche Zeltlager fand im vergangenen Jahr in Betzenstein statt. Ebenso wurde wieder eine Schauübung zum Floriansfest unter dem Thema Brandbekämpfung sowie ein 24-Stunden-Tag abgehalten. Letzterer soll den Jugendlichen zeigen, wie eine 24 Stunden Schicht, beispielsweise bei einer Berufsfeuerwehr, aussehen kann.
Zum Schluss dankte er noch den Kommandanten und Vorständen für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen sowie allen, die mit viel Engagement die einzelnen Jugendübungen und Aktivitäten vorbereitet und durchgeführt haben.

1. Kommandant Wolfgang Werthner bezeichnete das abgelaufene Jahr mit 38 Einsätzen wieder als ein einsatztechnisch durchaus anspruchsvolles Jahr. Die Einsätze gliedern sich in 11 Brandeinsätze, 23 Technische Hilfeleistungen, 2 Sicherheitswachen und 2 Fehlalarme. Obwohl sich die Brandeinsätze im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifacht haben, musste 2014 dennoch einmal weniger ausgerückt werden.

Als „weiteren Fortschritt bei einer modernen Brandbekämpfung“ bezeichnete Werthner die neu beschaffte und vom Verein gesponserte Wärmebildkamera, die sich bereits nach wenigen Tagen im Einsatz befand.
Neben besuchten
Lehrgängen, abgehaltenen Übungen und Großübungen wurde auch wieder die Leistung der Gruppe im Rahmen der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ unter Beweis gestellt.
Zum Thema Digitalfunk appellierte er an die Mannschaft, dass es nun daran liege, die notwendigen Ausbildungseinheiten durchzuführen und sich mit der Materie Digitalfunk zu beschäftigen.
Doch W. Werthner blickte nicht nur auf das vergangene Jahr sondern richtete auch den Blick nach vorne:
Ein Internetanschluss wird benötigt, ein Fax-Gerät soll beschafft werden, die Abgasabsauganlage muss nachgerüstet werden. Neue Feuerwehrhelme sowie einen Gerätesatz Absturzsicherung wird es geben, die Stellplatzsituation für die Einsatzkräfte bleibt jedoch nach wie vor ungelöst. Ganz besonders am Herzen liegt dem Kommandanten einen Defibrillator zu beschaffen: „Unser Feuerwehrhaus ist nun mal eine zentrale Anlaufstelle in Altensittenbach und wäre ein perfekter Aufstellort für so einen kleinen Lebensretter“
Bei
60 aktiven Feuerwehrdienstleistenden, davon 23 einsatztaugliche Geräteträger, gibt es an einer Jahreshauptversammlung natürlich auch Ehrungen vorzunehmen. So wurden für 10 Jahre Dienst am Nächsten Carolin Grötsch und Jonas Schwarz geehrt, für 20 Jahre Martin Maaßen, Marc Wild und Manuel Neuner. Im Bereich der Jugendarbeit ist mit Ablauf des vergangenen Jahres Christian Smetana als Jugendwart ausgeschieden. Diese Aufgabe wird nun Markus Werthner übernehmen, als Stellvertreterin wird Carolin Grötsch ihn dabei unterstützen. Auch Beförderungen durfte W. Werthner aussprechen: Mit dem Erreichen der Altersgrenze mussten Maximilian Loos, Johannes Volk, Rene Klimt, Michael Müller die Jugendfeuerwehr verlassen und sind in die Reihen der aktiven Mannschaft eingetreten. Sie dürfen sich nun Feuerwehrmänner nennen. Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden Jonas Schwarz und Peter Strohmaier, zum Hauptfeuerwehrmann Johannes Lederle und Stefan Neuner sowie zum Löschmeister Markus Werthner.
Zum
Schluss seines Berichts bedanke sich W. Werthner bei der Stadt Hersbruck sowie den Kameraden der Feuerwehr Hersbruck für die gute Zusammenarbeit und lobte in den eigenen Reihen das Engagement, die Feuerwehr Altensittenbach voran zu treiben.
Ganz besonders bedankte sich Wolfgang Werthner bei seinem
Stellvertreter Andreas Weber, der ihn während seiner krankheitsbedingten Pause hervorragend vertreten hatte.
Anschließend konnten Marcus Prechtel und sein Vertreter Hans Grötsch noch Kunigunde Bock, Werner Hutzler, Peter Matzner und Werner Meier mit einer Gedenkmedaille für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft ehren.
Bei den Grußworten lobte auch Armin Steinbauer, 2. Kommandant der FF Hersbruck, nochmal die gute Zusammenarbeit der beiden Wehren. 2. Bürgermeister Peter Uschalt bedankte sich bei der gesamten Wehr für die geleisteten Einsätze und die ständige Bereitschaft für den Dienst am Nächsten.
Die Jahreshauptversammlung beendete Vorstand Prechtel mit dem Hinweis, dass im nächsten Jahr wieder Vorstandswahlen anstehen.