Jahreshauptversammlung 2014

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Zur jährlichen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altensittenbach konnte 1. Vorstand Marcus Prechtel so viele Mitglieder wie noch nie im Saalbau Scharrer begrüßen. Ebenso freute er sich über die Anwesenheit der 2. Bürgermeisterin Brigitta Stöber sowie einiger örtlicher Stadträten, über alle Ehrengäste und die Vertreter der Feuerwehr Hersbruck.

Nach den üblichen Formalitäten berichtete Prechtel über die Veranstaltungen im vergangenen Vereinsjahr, wie z.B. das Schinkenessen, der Faschingsball, die Tagesfahrt nach Regensburg und das Skiwochenende im Axamer Lizum. Auch in der Mitgliederentwicklung konnte er positives berichten: 7 neue Mitglieder konnten im Jahr 2013 verzeichnet werden. Diesen stand 1 Abgang entgegen, womit sich die Mitgliederzahl nun auf stolze 213 beläuft.

Seit dem Frühjahr 2013 betreibt der Feuerwehrverein eigenverantwortlich nun auch das Geschirrmobil, welches von der Stadt Hersbruck übernommen wurde und nun gegen eine Gebühr für Feste und Veranstaltungen auch von Privatpersonen ausgeliehen werden kann.

Am Ende seines Berichtes bedankte sich Prechtel bei seinen Verwaltungsmitgliedern, der 2. Bürgermeisterin Stöber und der Stadtverwaltung Hersbruck für die gute Zusammenarbeit.

Stellvertretender Jugendwart Markus Werthner erzählte auch dieses Jahr aus dem Feuerwehrleben unserer 9 jüngsten Kammeraden. Bedauerlicherweise musste hier im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von einem Mitglied verzeichnet werden.

Neben etlichen Übungen und der Teilnahme an Wissenstest und Jugendflamme unternahmen auch sie wieder diverse Ausflüge: ein Besuch in der Fackelmann Therme, das jährlichen Zeltlager, dass diesmal im Fränkischen Seenland stattfand, und auch ein „italienischer Abend“.

1. Kommandant Wolfgang Werthner berichtete in seinen Ausführungen von einem „durchaus anspruchsvollen“ Einsatzjahr mit 39 Einsätzen. Diese gliedern sich in 4 Brandeinsätze, 33 Technische Hilfeleistungen und 2 Sicherheitswachen. „Vor allem auffallend“, so Werthner, „war die Häufung von größeren Ölspureinsätzen über mehrere Kilometer“.

Neben etlichen Übungen, Gemeinschaftsübungen und einer Großübung, wurde auch die Leistungsprüfung Wasser im Frühjahr und Herbst abgelegt und einige Lehrgänge besucht. Dadurch erreichte man die erstaunliche Zahl von 1630 Übungsstunden. Auch die Brandschutzerziehung in der Grundschule war ein großes Anliegen der Wehr. Aus der Abteilung Atemschutz berichtete der 1. Kommandant von einer „Superbilanz von derzeit 22 einsatztauglichen Geräteträgern“ bei insgesamt 58 aktiven Feuerwehrdienstleistenden.

Ein kurzer Einblick wurde auch zum Thema Digitalfunk gewährt, der voraussichtlich 2014 kommen wird.

Werthner äußerte außerdem eine Liste mit Dingen, die er bis zum Ende seiner Kommandantenzeit, also in den nächsten zwei Jahren, abgearbeitet haben möchte. Seine Liste umfasste Dinge, die für die Wehr und zum Gemeinwohl der Bürger erforderlich sind. Seine Aufzählung reichte von neuen Pavillons über eine Wärmebildkamera bis hin zu einem Anbau als Unterstand für Gegenstände und Geräte. „Dass die Haushaltsmittel knapp sind (…) kann höchstens ein Grund sein und muss deshalb kein Hindernis darstellen. Wenn man gemeinsam überlegt, kann man was bewegen und erreichen, man muss nur wollen“, appellierte Werthner an die Stadt Hersbruck, Mitglieder und mögliche Sponsoren.

Beim bereits achten Floriansfest wurde die Feuerwehr auch wieder von anderen Wehren und Hilfsorganisationen unterstützt, dieses Mal von den Kameraden aus Reichenschwand mit ihrem HLF sowie vom THW Lauf mit ihrem Teleskoplader.

Besonders geehrt wurden Martin Volk für 10 Jahre, Claus Jerina und Marcus Prechtel für 30 Jahre Dienst am Nächsten. Tanja Ziegler wurde zur Feuerwehrfrau befördert, Martin Volk und Carolin Grötsch wurden zum Oberfeuerwehrmann bzw. zur Oberfeuerwehrfrau ernannt. In den Rang der Hauptfeuerwehrmänner stiegen Thomas Werthner, Christoph Pillhofer und Markus Karl auf.

Am Schluss bedankte sich auch Werthner bei all seinen Helfern, der Stadtverwaltung, der Feuerwehr Hersbruck und seinem Stellvertreter Andreas Weber für die gute Zusammenarbeit.

Nach dem Bericht des Kommandanten konnte Prechtel und 2. Vorstand Hans Grötsch noch 2 Ehrungen vornehmen:

Für 25 Jahre Vereinstreue wurden Norbert Raab und Friedrich Zink geehrt. Der anwesende Norbert Raab erhielt eine Gedenkmedaille.

Nach kurzen Grußworten von 1. Kommandanten der Feuerwehr Hersbruck Uwe Holzinger und Brigitta Stöber, die in Ihrer Rede auch nochmal die Wichtigkeit von Werthners „Wunschliste“ betonte, wurde der offizielle Teil von Prechtel mit den besten Wünschen für das Jahr 2014 beendet.